In diesem Artikel wird das Konzept der Digital Agency (en) / digitaler Handlungsmacht (de) vorgestellt. Digital Agency (DA) behandelt neben Wissen und Fertigkeiten auch die Dimensionen Selbstvertrauen und Verantwortlichkeit im Umgang mit digitalen Artefakten. Digitale Handlungsmacht wird als die Fähigkeit beschrieben, digitale Kontexte zu kontrollieren und sich ihnen anzupassen. Der Artikel würdigt die Erweiterung des Konzepts von digitalen Kompetenzen und stellt gleichzeitig zwei zentrale Lücken zur Diskussion. Erstens zeigen wir, dass die grundlagentheoretische Fundierung und Verortung des Konzepts noch nicht hinreichend ausgeführt und begründet ist. Zweitens wird klar, dass feministische und intersektionale Dimensionen im DA-Konzept bislang keine Beachtung finden. Auf Basis dieser kritischen Würdigung stellen wir abschließend mögliche theoretische Anknüpfungspunkte und weitere Forschungs- und Entwicklungsfragen vor
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Digital Agency: Zum Fehlen grundlagentheoretischer und intersektionaler Perspektiven im Konzept von digitaler Handlungsmacht
Freund Lisa, Bertel Diotima, Himmelsbach Julia, Schwarz Stephanie, Schmölz Alexander
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Freund, L., Bertel, D., Himmelsbach, J., Schwarz, S. & Schmölz, A. (2023). Digital Agency: Zum Fehlen grundlagentheoretischer und intersektionaler Perspektiven im Konzept von digitaler Handlungsmacht. Medienimpulse, 61(2).


